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Dienstag, 28. Oktober 2014

Hotelcamp mit 4 Sternen - Weiterbildung in Bendorf


Bahnhof Engers in der rheinland-pfälzischen Provinz: Ich bin wieder angekommen in der Region, in der an dem Wochenende vom 24. bis 26. Oktober im „hotel friends“ geballte Hotelleriekompetenz auf Agentur-Know-How und Beratertipps treffen wird. Beim mittlerweile sechsten Hotelcamp, veranstaltet durch die Hospitality Sales und Marketing Association (HSMA) und durch Tourismuszukunft, dem Institut für eTourismus, bin ich nun im vierten Jahr dabei und freue mich auf bekannte Gesichter, neuen Input und viel Austausch.


Das Hotelcamp ist ein so genanntes Barcamp – eine Mischung aus Konferenz und Branchentreff abseits von steifen Podiumsdiskussionen und vorgefertigten Themenplänen. Die Themen sind eingeteilt in so genannte Sessions von ca. einer Stunde Dauer und werden von den Teilnehmern selbst zu Beginn vor Ort vorgeschlagen – und auch selbst gehalten. Ob dies nun eine Präsentation ist oder ein Gesprächskreis zum Austausch, ob es ein halbe Stunde dauert oder die Teilnehmer sich nach der Session noch bei der Kaffeepause treffen, weil es einfach noch viel mehr zu diskutieren gibt, entscheidet sich spontan. Um noch einfacher ins Gespräch zu kommen und eine lockere Atmosphäre zu schaffen, duzen sich die Teilnehmer sofort und ausnahmslos.






Samstagmorgen: Das größte Hotelcamp aller Zeiten mit 110 Teilnehmern nimmt Fahrt auf. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit jeweils drei # (Hashtags) - also Stichworten zur eigenen Person oder Arbeit – werden die Themen vorgeschlagen. Viele Newbies, also Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei sind, wollen erfreulicherweise eine Session halten. Erkennbar sind sie an der Anzahl von Sternen auf den T-Shirts, die wir erhalten haben – pro teilgenommenem Hotelcamp ein Stern. Es sind sogar einige „6-Sterne-Camper“ dabei – Teilnehmer der ersten Stunde.


Anschließend folgt Session auf Session, unterbrochen nur vom Networking Lunch und den Kaffeepausen. Viel Wissen und noch mehr neue Ideen nehme ich auf: Von Trends im Tagungsbereich über Tipps zur besseren Zusammenarbeit mit Buchungsportalen bis hin zu einem meiner Lieblingsthemen, dem Nachhaltigkeitstrend und seinen Auswirkungen auf die Hotellerie. 



Am Ende bleibt nur wenig Zeit, sich schnell umzuziehen und zum köstlichen Teil des Abends überzugehen: Tiroler Abendessen auf der historischen Burg Sayn.



Sonntagmorgen: Leicht müde Gesichter, aber dennoch full house. Teil zwei der Sessionplanung beginnt und danach wieder geballter Austausch.



 Es ist hilfreich, im Gespräch zu erfahren, wo man mit seinem Marketing- oder Verkaufs- oder Revenueaktivitäten steht, wie andere Hotels bekannte Probleme meistern oder wo man selbst noch etwas nachrüsten könnte. Auch die Beratungsagenturen, die ebenfalls zum Hotelcamp zugelassen sind, können anschauliche Praxistipps liefern. Sehr schnell ist es schon Abreisezeit, die die Veranstalter in diesem Jahr etwas vorverlegt haben, um auch den weitesten Heimweg komfortabler zu gestalten. So heißt es Abschied nehmen – bis zum nächsten Mal, dann mit 5 Sternen!


Freitag, 8. August 2014

"Hochstift à la carte"

Service- und Bankettleiter Sascha Winkelmann im Interview über Erfolge und Misserfolge beim diesjährigen kulinarischen Festival „Hochstift à la carte“


Im Juni fand das alljährliche kulinarische Wochenend-Festival „Hochstift à la carte“ im Paderquellgebiet in Paderborn statt. In dem grünen Park mitten in der Innenstadt präsentieren sich dabei drei Tage lang in edlen weißen Pagodenzelten die Restaurants aus der Region mit ihren gastronomischen Teams und natürlich eigens kreierten Spezialitäten. Die stimmungsvolle Kulisse mit hohen Bäumen und Wasserflächen, die abends die Lichter spiegeln, lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher aus Paderborn und der Umgebung an. Das „Gräflicher Park Hotel & Spa“ war in diesem Jahr wieder mit dabei. Verantwortlich für den Auftritt des „Caspar’s Restaurant“, des Restaurants „Pferdestall“ und der Oscar’s Bar war Sascha Winkelmann, Service- und Bankettleiter im Gräflichen Park, der in diesem Interview von „Hochstift à la carte“ berichtet.




Was genau macht für Sie den Reiz von „Hochstift à la carte“ aus?

 „’Hochstift à la carte’ in Paderborn ist immer wieder eine große und neue Herausforderung für alle Beteiligten, außer für unsere Gäste – die sollten vom ganzen Trubel nichts merken ;-).  Für diese ist es natürlich ein ganz besonderer Reiz, ‚Hochstift à la carte’ zu besuchen. Viele Gäste sagen uns ja auch immer wieder, dass sie jedes Jahr aufs Neue begeistert sind, was die einzelnen Unternehmen auf die Beine stellen, um dem Fest den nötigen Glanz zu verleihen.“



Ist „Hochstift à la carte“ nur für die Gäste oder auch für die Mitarbeiter, die vor Ort arbeiten, etwas Besonderes?

„Für beide Gruppen ist es ein besonderes Event! Alle Kollegen sehen dort genau, was jede einzelne Abteilung an Arbeit aufbringen muss, um solch eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. ‚Hochstift à la carte’ bedeutet deshalb in jedem Jahr: viele Arbeitsstunden, reichlich Vorarbeit, Improvisationstalent, aber auch Teamarbeit, Abwechslung vom Alltag, Spaß und – was mir ganz wichtig ist – dass das Team richtig gut zusammen wächst.“



Wie war die Besucherresonanz am Stand des Gräflichen Parks in diesem Jahr?

„Unser Angebot und unser Team haben großen Anklang bei den Gästen gefunden. Wir haben unser Haus gut vertreten und präsentiert! Leider hat uns wieder mal das Wetter ein Strich durch die Rechnung gemacht. Trotz allem war es aber wieder eine gelungene und erfolgversprechende Veranstaltung. Das Wetter können wir leider nicht ändern.“



Welche Speise und welches Getränk waren in diesem Jahr der Renner?

„Bei den Getränken gab es dieses Jahr keine ‚Renner und Penner’. Ein gutes und ausgewogenes Angebot hat überzeugt. Dieses Jahr besonders: Wir hatten nur fünf Weine auf der Karte, die alle vom Weingut Wagner Stempel Rheinhessen abgefüllt worden sind. Des weiteren haben wir die Aperitif-Spezialität ‚Detmolder Royal’ der Strate-Brauerei mit ins Angebot aufgenommen. Dies hat sehr großen Anklang bei den Gästen gefunden, trotzdem es ein Getränk aus dem Lipperland gewesen ist ;-)

Bei den Speisen gilt dasselbe: keine ‚Renner und Penner’! Der Kommentar eines Teilnehmers, ‚Schade, dass wir keine Kaninchenterrine auf der Karte hatten’, das wäre der Renner gewesen (Insiderinformation). Besonders gut ist gewesen, dass wir eine heiße Suppe anbieten konnten, da dies den Temperaturen und fröstelnden Besuchern entgegen gekommen ist.“



Gibt es im kommenden Jahr Änderungen oder setzen Sie weiter auf das bewährte Konzept?

„Das Konzept behalten wir bei. Es wird gerade heiß diskutiert, wann die nächste Veranstaltung im Paderquellgebiet stattfindet. Zur Auswahl stehen drei Optionen: jährlich im Juni, alle zwei Jahre im Juni oder jährlich Ende August/Anfang September. So will man  auf jeden Fall dem Fußballgeschehen aus dem Weg gehen. Der Gräfliche Park ist nächstes Jahr wieder mit dabei – wenn die Veranstaltung Ende August/Anfang September stattfindet!

Ich persönlich bin ein großer Befürworter einer Veranstaltung wie dieser, weil sie viele positive Effekte hat: Teamgefüge und Zusammenhalt werden gefördert, abteilungsübergreifendes Arbeiten, Präsentation der Marke ‚Gräflicher Park Hotel & Spa’, Werbung für das Unternehmen und – was auch ganz wichtig ist – sie stellt eine neue Herausforderung für viele Mitarbeiter dar.“



Donnerstag, 24. Oktober 2013

Hotelcamp 2013 – diesmal unter den Alt-Campern



Am Wochenende vom 18. bis 20. Oktober 2013 fand das Hotelcamp 2013 im idyllischen Bendorf statt – und ich war zum dritten Mal für das "Gräflicher Park Hotel & Spa" dabei, nach Aussage von HSMA-Chef (Hotel Sales & Marketing Association, Organisator) Haakon Herbst also nun ein „alter Hase“ :) Und tatsächlich, es hatte etwas von Familientreffen, viele bekannte Gesichter wiederzusehen, aber erfreulicherweise hatten sich auch 50% Newbies unter die Hotelcamper gemischt, die zum ersten Mal an diesem Branchentreffen teilnahmen (Hotelcamp = ein Barcamp/Form der Unkonferenz, weitere Detailinfos siehe hier). Vom Get-together am Freitagabend über einen geballten Sessionsamstag und der abendlichen Wanderung mit Essen auf der Burg bis hin zum etwas ruhigeren Sonntag war alles wie immer, und doch noch besser als in 2012.







Meine Highlights aus diesem spannenden und lehrreichen Wochenende:



-      Man kann aus einer Spontanidee eine wirklich wertvolle Session zaubern. So geschehen auf unserer Hinfahrt mit der Crew des Kastens Hotel Luisenhof, des Hotels Viva Creativo und Bianca Spalteholz. Aus einem spontanen Brainstorming wurde eine sehr gute und hilfreiche Revenue Management-Session!

-      Die Organisation war wirklich wieder hervorragend. Großes Lob an Lea von der HSMA und viele weitere hilfreiche Hände im Hintergrund und die freundliche Crew vom Hotel friends.

-      Der lockere Charakter des Camps inklusive Duzen und legerer Kleidung trägt dazu bei, dass man sehr schnell sehr intensiv kommunizieren kann. In vielen Sessions konnte man sehr oft bei den Diskussionsbeiträgen hören „Darüber haben wir gestern abend schon mal beim Essen gesprochen…“ oder „Diese Frage hatten wir uns alle am Tisch gestellt…“, was für mich ein deutliches Indiz ist, dass der Austausch hervorragend funktioniert.

-      Die Mischung macht’s: Wertvoller Input aus einer guten Mischung von Teilnehmern. Besonders interessant fand ich, dass von 28 Sessions 20 von Neulingen gehalten wurden. Das ergab eine große Bandbreite an Themen und auch viele differenzierte Meinungen bei den Sessions wie z.B. Bewertungsmanagement, Big Data oder Social Recruiting.

-      Weniger nerdiges „Beraterblabla“ als im letzten Jahr und weniger Schleichwerbung!

-      Die „neue Evolutionsstufe“, von der Florian Bauhuber im Blog von Tourismuszukunft spricht, ist angenehm aufgefallen.



Ich freue mich auf die nächste Ausgabe des Hotelcamps. Nachdem in diesem Jahr ca. 80 Teilnehmer dabei waren, wird im nächsten Jahr die Anzahl sicherlich gesteigert. Noch mehr twittern (#hcb13, wer nachlesen möchte), noch mehr Austausch, noch mehr interessante Ideen!



Donnerstag, 13. Juni 2013

Feierliche Eröffnung des Bilster Berg Drive Resorts


Rund 1.400 geladene Gäste aus nationaler und internationaler Wirtschaft, der Automobilindustrie, Politik und Adel feierten am ersten Juni-Wochenende die Eröffnung des Bilster Berg Drive Resort in Bad Driburg. Hier ist die Pressemitteilung dazu:
 
Gala am Freitagabend
Die Eröffnungsfeier startete schon am Freitagabend mit einer Gala in den historischen Brunnenarkaden unseres Hotels: 400 exklusiv geladenen Gäste – hauptsächlich die Gesellschafter und damit Miteigentümer der Anlage – zelebrierten das Ereignis in dem prämierten Spa Resort.


Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff begrüßte als Initiator und Gastgeber heiter bis emotional: „Ich freue mich heute Abend riesig über das, was wir gemeinsam Einzigartiges und auch Mutmachendes erreicht haben. Wir haben bewiesen, dass Visionäre mit intelligenten Konzepten in Deutschland durchaus gute Chancen haben, ihre Idee umzusetzen, wenn sie Mut und Ausdauer mitbringen. Wir haben hier im Teutoburger Wald ein Businessmodell geschaffen, das einzigartig in Europa ist. Das schafft hier im ländlichen Raum Arbeitsplätze und verhilft der Region zu mehr Aufmerksamkeit in Deutschland und darüber hinaus.“





Mit Terrine vom heimischen Wild mit Johannisbeeren, Meeresfrüchtesalat mit gebratenem Gemüse und Kräutern, gegrilltem und mariniertem Gemüse mit Aceto Balsamico, verschiedenen Räucherfische mit Wasabi-Gurkespaghettini, Blattsalaten mit zweierlei Dressing und Spargelcrèmesuppe begann danach die eigentliche Gala in den Festsälen des Hotels. DJ David Kelly sorgte mit den richtigen Beats für tolle Stimmung und ein Fest bis in den frühen Morgen.


Offizielle Eröffnung der Strecke am Samstag
Mit dem Durchschneiden des Sperrbandes durch alle 172 Gesellschafter und unter dem Beifall von rund 1.000 Gästen war die Strecke dann am Samstag um 12 Uhr offiziell eröffnet. Nach der Jungfernfahrt demonstrierten GT-Fahrzeuge und Tourenwagen bis Baujahr 1965, wie zum Beispiel Jaguar E-Type, Austin 35, Alfa Romeo GTA oder einer der sehr seltenen Bizzarrini GT Strada eindrucksvoll die Faszination historischer Sportwagen. Premium-Automobilhersteller wie Audi, Porsche, Volkswagen, Mercedes-Benz, BMW, Bentley, McLaren, Jaguar, Land Rover und Wiesmann präsentierten Serien- und Rennfahrzeuge in den beiden Boxengassen und den Fahrerlagern. Viele glänzende Augenpaare gab es bei den Besuchern, die eine der begehrten Mitfahrten über die anspruchsvolle Strecke mit Profi-Fahrern und Instruktoren ergattern konnten.

Die Test- und Präsentationsstrecke „Bilster Berg Drive Resort“
Mit dem Bilster Berg Drive Resort ist im April 2013 nach über 80 Jahren zum ersten Mal eine Rundstrecke in den westlichen Bundesländern in Betrieb gegangen. In über sechs Jahren Planungs- und Genehmigungsphase und rund 18 Monaten Bauzeit entstand in Bad Driburg in Westfalen ein in Europa einmaliges Drive Resort.

Dienstag, 29. Mai 2012

Der Gräfliche Park auf dem NRW-Tag 2012 in Detmold


Am Pfingstwochenende fand in der Stadt Detmold der "NRW-Tag 2012" statt, der mit einem riesigen Stadtfest bei strahlendem Sonnenschein 200 000 Besucher auf das Festgelände lockte. Mit dabei: Das Team des "Gräflicher Park Hotel & Spa" mit einem eigenen Ausstellerstand. Unser Azubi Lars Elsen hat für uns seine Erlebnisse aufgeschrieben. Vielen Dank dafür!

Mein Name ist Lars Elsen, ich bin Auszubildender im 3. Lehrjahr zum Hotelfachmann im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ und derzeit in der Marketingabteilung tätig. Mein Aufgabengebiet war bislang sehr abwechslungsreich und umfangreich; zu den Aufgaben gehörten unter anderem Telefongespräche, Plakatverteilung, Verfassen von Angeboten und Absagen, Newsletter-Abonnentenanlage, Prospektversand und Erstellung verschiedener Excellisten.

Besonders eingehen möchte ich aber auf das Pfingstwochenende, da ich dort Frau Pohlmann und Frau Rossa (Verkaufsleiterinnen im "Gräflicher Park Hotel & Spa") auf die Messe „NRW TAG“ 2012 in Detmold begleiten durfte.

Schon an den Tagen davor ging es mit den Vorbereitungen los. Im Laufe der Woche habe ich Prospektmaterial für den „NRW TAG“ herausgesucht und unsere Messestände auf Vollständigkeit überprüft. Am Freitag vor Pfingsten traf ich mich mit Herrn Dr. Wiegand (Wirtschaftsförderung Stadt Bad Driburg) im „Gräflicher Park Hotel & Spa“, wo wir schon einmal die ganzen Sachen, die wir für die Messe benötigten, ins Auto laden wollten, da Herr Dr. Wiegand am Samstagnachmittag den Aufbau selbst übernehmen wollte.


Der Stand des "Gräflicher Park Hotel & Spa"

Gemeinschaftsstand mit Bad Driburg


Am Sonntag ging es dann als Aussteller los, und ich bin mit dem Auto nach Detmold gefahren, wo wegen der vielen Besucher extra Massenparkplätze eingerichtet worden waren. Von den Parkplätzen wurde man dann per Bus-Shuttle in Richtung Ausstellerbereich gebracht, es war wirklich erstaunlich zu sehen, wie viele Messestände von Firmen aus der Region dort vertreten waren. Es war auch gar nicht einmal so einfach, den Messestand des „Gräflicher Park Hotel & Spa“ zu finden, da die Shuttle-Busse nur am Detmolder Bahnhof hielten, der direkt neben dem Hauptmesseplatz lag, aber nicht in der Nähe unseres Standes. Nachdem ich dann dreimal in Kreis gelaufen war, hatte ich herausgefunden, dass die Messe viel weitläufiger war, als ich dachte. So kam ich dann auch nach einigen Umwegen zu unserem Messestand, der einen Platz im Schatten hatte, was bei der Hitze sehr vorteilhaft war.
Orientierungsschild

Ein Teil der Ausstellermeile

Bad Driburgs Fahne


Die Aufgaben am Messestand waren Prospekte nachlegen, Wasser der Bad Driburger Naturparkquellen ausstellen, Fragen beantworten und natürlich jede Menge erzählen. Das Vermarkten des Wassers der Bad Driburger Naturparkquellen war sehr erfolgreich, da es bei vielen Leuten aus dem Bereich Detmold und Umgebung gar nicht so bekannt war, diese aber sehr positiv überrascht waren. Natürlich hielten wir auch kleine Give-aways in Form von Kugelschreibern und Bodylotion für die Besucher unseres Standes bereit.

Immer wieder erzählten uns die Besucher am Stand, dass sie schon einmal in Bad Driburg im Park gewesen seien und wie schön es dort gewesen sei. Nachdem dann erzählt wurde, was seit ihrem letzten Besuch alles neu im Park ist und was gerade alles blüht, haben viele direkt versprochen, den Gräflichen Park bald wieder zu besuchen und sich selbst einen Blick von der schönen Blütenpracht zu machen. Zusätzlich habe ich herausgefunden, dass viele Leute aus Detmold, Bielefeld und Umgebung im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ Urlaub machen. Auch wenn es nicht weit weg von Zuhause ist, fühlt man sich dort, als wäre man in einer anderen Welt, sagte mir ein Pärchen aus Bielefeld.

Nebenbei haben wir natürlich auch Fotos für unsere Marketingabteilung geschossen, damit man auch bei Facebook etc. ein paar Eindrücke von der Teilnahme des „Gräflicher Park Hotel & Spa“ beim „NRW Tag 2012“ bekommt.



Am Montagabend, nachdem die Messe vorbei war, stand noch der Abbau an, es musste also alles wieder verpackt und abgebaut werden. Herr Dr. Wiegand hatte von der Stadt Bad Driburg einen Bulli samt Anhänger ausgeliehen, so dass alles wieder seinen Weg nach Bad Driburg fand. Insgesamt war die Messe für mich sehr interessant und ich bin froh, das mich das „Gräflicher Park Hotel & Spa“ an der Messe hat teilhaben lassen. Zudem war ich sehr überrascht, wie viel Arbeit hinter so einer Messe steckt, das hätte ich vorher nicht gedacht. Selbst an dem Tag nach der Messe gab es noch genug zu tun, es mussten ja die ganzen Prospekte und Unterlagen wieder sortiert und verräumt werden.
Prospekte des Gräflichen Parks


Die Zeit in der Marketingabteilung geht nun leider zu Ende, aber sie war sehr informativ und spannend, auch die gestellten Aufgaben waren sehr abwechslungsreich und interessant zu bearbeiten. Auch sehr aufschlussreich war zu sehen, wie kostspielig Marketing ist und was so einfache Sachen, wie z.B. Zeitungsanzeigen ein Unternehmen kosten. Dabei muss man natürlich auch erwähnen, dass es Kosten sind, die sich rentieren. Und ich bin froh, dass man im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ so einen tiefen Einblick ins Marketing bekommt, was ja nicht selbstverständlich ist.

Einen Zeitungsbericht über den NRW-Tag finden Sie hier.

Montag, 14. Mai 2012

Die Zeit in der Marketingabteilung - aus Azubi-Sicht


Im "Gräflicher Park Hotel & Spa" bieten wir unseren Azubis im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit, in fast jede Abteilung des Hotelbetriebs hineinzuschnuppern, um möglichst breit gefächertes Wissen zu sammeln. So erhalten die Auszubildenden auch unter anderem Einblicke in Marketing und Sales. Ihre Eindrücke in dieser Abteilung schildert hier Anna Hartmann:

Mein Name ist Anna Hartmann, ich bin im 2. Ausbildungsjahr zur Hotelfachfrau und stolz, diese im "Gräflicher Park Hotel & Spa" absolvieren zu dürfen.
In den letzten 2 Monaten war ich in der Marketing- und Sales-Abteilung tätig. Da es mir dort gefallen hat, möchte ich einen Blogbeitrag über diese Abteilung schreiben, um Ihnen einen Einblick in diesen Bereich zu geben. Olaf Philip Beck ist unser Chief Marketing Officer, Anika Pohlmann und Annemarie Rossa die Verkaufsleiterinnen, und Lena Mäkler die Marketing & Social Media-Managerin.
Mein Arbeitsplatz war direkt bei Frau Mäkler im Büro, was ich für sehr gut befand, da ich sehr viele Fragen hatte, und mir außerdem unter dem Begriff Marketing anfangs nur Werbung vorstellen konnte. Nachdem ich 2 Monate in der Abteilung tätig war, habe ich einen tieferen Einblick in dem Marketing-Bereich bekommen und konnte meine Vorstellungen diesbezüglich um einiges erweitern. Die Aufgaben des Marketings umfassen unter anderem eigenständige Betreuung und Pflege von Onlineportalen wie Facebook, Twitter, Google +, holidaycheck etc. Dazu gehört auch die Erstellung von Anzeigen in diversen Medien, Planung und Umsetzung von Mailingaktionen, Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Hotels, Recherchen von Marketingthemen, Gästebetreuung und vieles mehr.
Meine Aufgaben waren sehr abwechslungsreich, sie fingen damit an, Aussteller für die Herbsttage herauszusuchen (Ideen dazu holte ich mir durch Veranstaltungshinweise bei entsprechenden Themengebieten wie z.B. Gartentage). Das Highlight aber war für mich ein Dreh des Reportageteams der Sendung „Mona Lisa“ im "Gräflicher Park Hotel & Spa". Ursula Hopf und Sibylle Basler drehten mit ihrem Team vom ZDF einen Beitrag. Interviewt wurden die Yogatrainerin Maya Fiennes, Spa-Managerin Astrid Grewe und Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff.
Meine Aufgabe war es, eigenverantwortlich aussagekräftige Fotos von den Interviews zu machen und anschließend diese mit Impressionen und Kurzbeschreibungen auf unsere Facebookseite „Hotel Gräflicher Park, Nordrhein-Westfalen“ zu stellen. Ich konnte mich auch kurz mit der Yogatrainerin Maya Fiennes unterhalten, die sehr sympathisch war. Auch das Kamerateam war sehr freundlich und machte das Fotografieren hinter den Kulissen für mich sehr interessant.
Des Weiteren war ich dafür zuständig, Prospekte an Gäste zu versenden, Telefongespräche entgegen zu nehmen, Texte auf Deutsch zu übersetzen (unter anderem eine Text des bekannten Gartenarchitekten Piet Oudolf), sowie die Zusatzleistungen, die man zu einer Zimmerreservierung online auf unserer Homepage buchen kann, zu übersetzen. Da ich 2 Jahre in New York gelebt habe war es für mich eine optimale Aufgabe, weil ich meine Englisch-Kenntnisse sehr gut einbringen konnte. Eine weitere umfangreiche Aufgabe war auch das Heraussuchen von Mitbewerbern (Hotels mit den selben Standards) aus dem Internet und deren Bewertungen einmal mit unseren Bewertungen auf verschiedenen Internetportalen gegenüber zu stellen, genauso wie eine Angebotsanalyse der jeweiligen Hotels zu erstellen. So konnte ich aufschlussreiche Eindrücke von anderen Hotels bekommen.
Unter anderem habe ich weitere Fotos von Veranstaltungen geschossen (z.B. während des Motivations-Workshops für die Hotelmitarbeiter mit dem Coach Tobias Beck), die ich dann auf unsere Facebookseite veröffentlichen durfte. Dafür habe ich von Frau Mäkler für einen kurzen Zeitraum die Administrator-Rechte bekommen. Insgesamt kann ich über den Bereich Marketing sagen, dass es ein sehr umfangreiches und informatives Gebiet ist, auf dem viele unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen sind.

Freitag, 30. März 2012

"Die totale Öffentlichkeit!?"

Ein Halbtagsforum zum Thema "Facebook, Twitter + Co. - Die totale Öffentlichkeit? Unternehmen zwischen Profit und Pranger" der Industrie- und Handelskammer Bielefeld mit dem Referenten Klaus Eck
Könnte interessant werden, dachten wir (= Kristina Schütze, PR-Referentin der Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, Tamara Richardt, Marketing der Gräflichen Kliniken, und ich) und fuhren am Mittwoch nach Bielefeld. Im modernen Gebäude des Unternehmens itelligence AG erwartete uns neben dem PR- und Kommunikationsprofi Eck eine bunte Mischung von Referenten: Prof. Dr. Ralf Schengber, Torsten Scholz, Prof. Dr. Thomas Hoeren und die charmante Moderatorin Brigitte Büscher. Die gute Schule der Barcamps zeigte Wirkung und somit begann ich auch gleich zu twittern, nur leider hatte ich den Hashtag erst falsch verstanden, so dass die meisten Tweets unter #ihkforum statt #ihkform gelandet sind. Machte aber nix, außer mir war es sowieso nur eine Handvoll Teilnehmer, die mittwitterten.
Bezüglich der Themenauswahl gab uns Klaus Eck zunächst einen Social-Media-Überblick (in einer sehr ansprechenden prezi verpackt), von dem die meisten Inhalte jedoch für uns bereits größtenteils bekannt waren.
Einige Denkanstöße habe ich aber mitgenommen, so z.B. dass die Persönlichkeit immer wichtiger wird, und das beispielsweise darin resultiert, Fotos der jeweiligen Ansprechpartner in Firmen auf den Homepages online zu stellen. So hat man gleich ein Bild des Mitarbeiters vor Augen statt eine recht uninspirierende Emailadresse. Auch wichtig sei es, immer zu fragen: Was hat der Kunde davon, dass er uns in den sozialen Medien folgt, was ist sein Mehrwert?

Anschließend klärte uns Ralf Schengber über verändertes Kaufverhalten dank Social Media auf. Auch hier eher wenig wirklich Neues, aber dafür einige sehr unterhaltsame Anekdoten (z.B. dass aus einem Gugelhupf bei jüngeren Internetusern ganz schnell ein "Googlehupf" werden kann). Ein bemerkenswerter Hinweis hier, der auch von uns immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden muss: "Posten Sie nichts von oder über sich selbst, was Sie nicht auch als Schlagzeile in der BILD lesen wollen würden" - wie wahr. Der Referent gab uns darüber hinaus einen Einblick in die Customer Journey (z.B. dass ein Kunde erst Bewertungsportale besucht, bevor er auf unsere Homepage zum Kauf kommt bzw. dass er nach der haptischen Erfahrung im Laden zum Internet zurückkehrt, um billiger zu bestellen). Abgeschlossen wurde sein lockerer Vortrag von dem Hinweis auf http://www.dasinternetabschalten.de/ - einfach mal ausprobieren ;)

Danach war Torsten Scholz an der Reihe, der einen mit Angliszismen gespickten Vortrag über die Social Media-Strategie von itelligence hielt. itelligence (als IT-Unternehmen mit vorrangig B2B-Geschäft) wendet sich auch in seiner Social Media-Arbeit an ITler. Durch die hochspezialisierte Arbeit in bestimmten erklärungsbedürftigen Bereichen scheint dabei Facebook als Unterhaltungs- und Spaß- bzw. Kundenbindungsmedium nicht so gut zu laufen. Dafür hat das Unternehmen 20 Twitteraccounts und liefert fachliche Blogposts, die besonders in dem Branchenumfeld sehr geschätzt werden.

Als letzter Vortragender wandte sich Thomas Hoeren mit einer bissigen Analyse verschiedener Rechtsverstöße direkt an seinen Vorredner und schickte gleich voraus, dass er sich deren Social Media-Präsenz angesehen habe und daraufhin bereits eine Abmahnung verschickt habe - es ging dabei um ein fehlendes Impressum bis hin zur Nutzung von Fotos.
Herr Hoeren hat mich in seinem polemischen Beitrag beeindruckt - er hat dem weniger kenntnisreichen Teil des Publikums die Lust auf Social Media durch verschiedene Fallbeispiele wahrscheinlich nachhaltig verdorben. Es ging von der Pflicht, auf der Facebook- oder Blogseite einen "V.i.S.d.P." (Verantwortlichen im Sinne des Presserechts) zu nennen sowie eine Datenschutzerklärung, über erfolgreichen Fotoklau, den Herr Hoeren (unter einem Fake-Account! Also gegen die Facebook-AGBs verstoßend!) durchgeführt hat (und der die Betroffenen nicht einmal zu stören schien) bis hin zur Notwendigkeit, eine Social Media-Präsenz 24/7 betreuen zu müssen, um im Falle eines Problemes sofort reagieren zu können. An vielem, was Herr Hoeren teils überspitzt formuliert hat, ist etwas dran, bei einigen Fällen bewegen sich Unternehmen durch rechtliche Grauzonen. Und er gab darüber hinaus zu bedenken, dass es eine Menge arbeitsloser Anwälte gebe, die sich darauf spezialisiert hätten, durchs Netz zu surfen, entsprechende Verstöße zu protokollieren und Abmahnungen zu verschicken.

In der anschließenden Diskussion mit allen Referenten ging es auch um die Shitstorm-Problematik wie bei teldafax, Herr Hoeren sprach darüber hinaus das Beispiel Otto und auch pril an - wie nachteilig sich diese Fälle auswirken können (teldafax und pril gibt es hier zum Nachlesen). Klaus Eck widersprach ihm zum Glück und betonte dabei den Nutzen der dabei entstandenen Viralität, außerdem brachte er das entschärfende Beispiel der Sparkasse Passau an und gab zwei Tipps für den Fall der Fälle bei Beschwerden: 1. Zuhören, 2. entschuldigen. Mehr nicht. Reicht schon. Weiterhin wurde nochmals betont, dass es für Unternehmen keinen Sinn macht, sich über Social Media aufzuregen - selbst wenn man als Firma in keinem Netzwerk vertreten ist, sind es die Kunden, Mitarbeiter oder andere stakeholder dennoch - und unterhalten sich darin über die Firma. Ob das Unternehmen es will oder nicht!

Was mich persönlich unglaublich stolz machte, war, dass Klaus Eck vor dem recht großen Publikum das Twitterbeispiel seines Aufenthaltes im letzten Jahr im Gräflichen Park erwähnte. Dabei hatte er als Gast im Gräflichen Park Probleme mit dem W-Lan gehabt, was er prompt twitterte. Seinen Tweet hatte ich schnell gesehen, konnte das Problem mithilfe unseres Twitteraccounts, der Hilfe der Rezeption und dem daraufhin entstehenden Dialog auf Twitter lösen. Dank Social Media!

Und - beim anschließenden Get-together, bei dem ich mich persönlich bei ihm bedankte, ergänzte er, dass er in seinen deutschlandweiten Vorträgen eigentlich immer nur zwei Hotels erwähnt: das prizeotel Bremen (er lobte dabei den vorbildlichen Umgang mit Bewertungen und den Blog des Hotels) und uns. Was für ein Ritterschlag! Sehr große Freude bei der kleinen Delegation aus dem Gräflichen Park!

Die abschließende Rednerin, Susanne Schaefer-Dieterle aus dem Beirat des Marketing-Club OWL Bielefeld, fasste die Veranstaltung danach folgendermaßen zusammen: "Sie sind nicht drin, aber Sie sind drin - und Vorsicht vor arbeitslosen Anwälten!" Dass vor allem die recht reißerischen Aussagen von Prof. Dr. Hoeren gut im Publikum ankamen, macht auch noch dieser Follow-Up-Artikel in der "Neuen Westfälischen" deutlich. Eine neutralere Bewertung der Veranstaltung ist auf dem Blog des Social Media Marketing Managers Thorsten Ising zu finden. Die Präsentationen der Referenten sind übrigens hier auf der Seite der IHK einsehbar.



Montag, 27. Februar 2012

Es war kalt, nass, aber lustig ... ein Drehtag mit dem ZDF-Mittagsmagazin und Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff

Ein neuer Bericht von unserer jetzigen Auszubildenden Susanne Stieneke - die einen langen und aufregenden Drehtag hinter sich gebracht hat...

Zur Zeit bin ich im 3. Lehrjahr zur angehenden Hotelfachfrau in der Abteilung Marketing & Sales tätig. Meine liebe Kollegin Lena Mäkler (Marketing & Social Media-Managerin) hat mich vor ein paar Wochen darum gebeten, doch auch einmal einen Blog-Beitrag zu schreiben. Zuerst dachte ich nur, „Oh mein Gott, was soll ich bloß schreiben, ich will das nicht machen“, doch dann sprach mich unsere PR-Referentin Kristina Schütze an, ob ich nicht Lust hätte, bei dem Dreh für das ZDF Mittagsmagazin dabei zu sein.
Sofort war ich von der Idee hellauf begeistert, denn solch eine Chance bekommt man schließlich nicht jeden Tag geboten und mein Thema für den Blog-Beitrag war nun auch endlich geschaffen.

Der Drehtag fand am 15. Februar statt. Das ZDF-Mittagsmagazin drehte für die Reihe „Kurorte und deren Entwicklung" und der Gräfliche Park wurde als einzige Destination in ganz NRW dafür ausgesucht, was uns natürlich alle sehr freute.

Bereits morgens nach dem Aufstehen stieg ein wenig die Nervosität in mir auf. Denn schließlich trifft man nicht jeden Tag „die Leute vom Fernsehen“ und ich war schon mächtig gespannt darauf, wie der Tag verlaufen wird. Der „Stress“ begann schon damit, dass ich, typisch Frau, einfach nicht wusste, was ich anziehen sollte. Im Nachhinein stellte sich die Wahl meiner Kleidung für solche Wetterbedingungen als äußerst ungeeignet heraus.
Im Gräflichen Park angekommen, trafen mit etwas Verspätung das Drehteam und Pamela Seidel ein. Meine Anspannung ließ nach der Begrüßung schnell nach, denn ich musste feststellen, dass „die Leute vom Fernsehen“ total nett und sympathisch sind und ich freute mich auf den bevorstehenden Tag mit dem Team. Zuerst packten wir das gesamte Equipment auf 2 Golfcars und fuhren zu den historischen Badehäusern, wo Frau Bickmann, die Leiterin des Therapiezentrums, bereits für Pamela Seidel ein Moorbad vorbereitet hatte. Das Fernseh-Team wollte schließlich nicht nur über den Park berichten, sondern auch über die Möglichkeiten, die den normalen Reisegästen und Kurgästen im Park geboten werden.

Pamela Seidel im Moor

Nach dem Moorbad wurde in den Brunnenarkaden weiter gedreht, wo auch Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff dazu kam. Gräfin Oeynhausen erzählte über die Bedeutung des Moores und der Quellen für Bad Driburg als Kurort.

In den Brunnenarkaden

Besonders nett anzusehen waren die Szenen in der alten Moorbadewanne, vor allem als die Kameras schon aus waren, saßen Pamela Seidel und Gräfin Oeynhausen noch einige Minuten in dieser kleinen und ziemlich engen Moorbadewanne und schienen gar nicht mehr heraus kommen zu wollen. Mein persönlich schönstes Bild vom ganzen Drehtag.

Pamela Seidel und Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff in der alten Moorbadewanne



Leider war das Wetter an diesem Tag nicht gerade auf unserer Seite.
Dicke Regenwolken hingen über den Gräflichen Park, ein richtiges „Schmuddelwetter“ und ein Ende war nicht in Sicht. Doch all das Jammern half nichts, es mussten auch Aufnahmen außerhalb unserer schönen Räumlichkeiten entstehen. So fuhren wir mit den beiden Golfcars zur Diotima-Insel am Ententeich, nur leider war die Vielzahl unserer Enten, Schwäne und Gänse nicht gerade motiviert für die Kameras aufzustehen, sondern kuschelten sich lieber bei der Kälte in ihr Gefieder ein. Auch für uns wurde es schnell zu kalt und wir fuhren schließlich nach einem kurzen Dreh und mit bereits kalten Händen und Füßen zum Hölderlin-Haus, um dort ein paar Aufnahmen „im Warmen“ vom F.X. Mayr-Zentrum einzufangen. Dass wir ein wenig durchgefroren waren, fiel sofort auf, und Frau Pape (Servicemitarbeiterin im F.X. Mayer-Zentrum) bereitete dem Drehteam direkt einen schönen warmen Tee vor.
Nach dem kurzen Aufwärmen wurden einige Gäste bei der F.X. Mayer-Verköstigung befragt, sowie eine kleine Szene in der Tee-und Wasserbar gefilmt.


Am Ententeich
In der Wasser- und Teebar im F.X. Mayr-Zentrum
 
Als wir bemerkten, dass der Regen nachließ, haben wir die Golfcars schnell wieder beladen, um eine schöne Stelle im Park für ein kleines Interview zu finden.
Es wurde zwischen teilweise über 200 Jahre alten Bäumen gedreht, sowie entlang der Sichtachse von der Zufahrt zum Gräflichen Park bis zu den Brunnenarkaden, Gräfin Oeynhausen und Pamela Seidel dabei im Gespräch über die Geschichte des Kurortes und deren Wandel.


Gräfin Oeynhausen und Pamela Seidel im Gespräch

Als letzte Szene wurde die Poolaufnahme in unserem GARTEN SPA gewählt. Hier kam Kristina Schütze hinzu und löste mich ab, so dass ich mich vom Dreh-Team verabschieden konnte.

Rückblickend kann ich sagen, dass dieses ein sehr spannender und aufregender Tag für mich war, allerdings auch sehr anstrengend.
Zuhause nahm ich ein schönes warmes Bad und ließ den Tag Revue passieren, um anschließend bereits früh am Abend völlig erschöpft einzuschlafen. Hut ab vor dem Dreh-Team, die so etwas jeden Tag machen…
Hier ist der gesamte Beitrag zu sehen: Gräflicher Kurort Bad Driburg - ZDF Mittagsmagazin


Das Team mit Pamela Seidel und Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff

Montag, 17. Oktober 2011

Hotelcamp 2011 - "wie, du gehst zelten?"

Hotelcamp - das verbinden viele erst einmal, wie in der Überschrift schon angedeutet, mit einem Zeltplatzausflug und Outdoorerlebnissen. Was ist so ein Camp und wie lässt sich das mit "Hotel" vereinbaren? Die Antwort zu dieser Frage konnte ich am vergangenen Wochenende finden, als ich mich auf den Weg nach Bendorf machte, wo das diesjährige Hotelcamp stattfand: ein spezialisiertes Barcamp für Hoteliers - und Fortbildung für mich. Ein Barcamp, so definiert die Hotelcampseite das Thema, ist "eine offene, partizipative Veranstaltung, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt werden. (...) Seit kurzem gibt es die Tendenz auch thematisch fokussierte Barcamps anzubieten, in dem nicht nur der klassische Themenkreis Web2.0 und Webanwendungen behandelt wird, sondern auch andere Fragestellungen eine Rolle spielen. Der Ablauf von Barcamps hat Ähnlichkeiten mit der Open Space-Methode, ist jedoch lockerer organisiert. Er besteht aus Vorträgen und Diskussionsrunden (Sessions), die jeden Morgen auf Whiteboards, Metaplänen oder Pinnwänden durch die Teilnehmer selbst koordiniert werden." Aha - und was erwartete mich genau?

Zunächst erst einmal ein sehr offener und gemischter Teilnehmerzirkel aus unterschiedlichsten Bereichen, der sich erst einmal Freitagabend beim Get together traf.



Dadurch, dass man sich duzt, sich jeder in Form von Präsentationen oder Diskussionsbeiträgen einbringen sollte und keine Werbeveranstaltung dabei sein sollte, entstand dann am Samstag morgen, dem ersten richtigen "Camp-Tag", schnell eine familiäre Atmosphäre. Da saß Andreas Romani neben Florian Bauhuber von Tourismuszukunft und Phillipine von der HSMA und daneben wieder eine bunte Mischung von Kollegen z.B. aus Kastens Hotel Luisenhof, Relexa Hotel Bellevue oder von Holidaycheck (die komplette Teilnehmerliste gibt es hier). Der Themenplan war schnell durch die Teilnehmer erstellt und behandelte in einstündigen "Sessions" interessante Gebiete wie Veränderungen bei Google, Web Booking Engines, Mobile Marketing, HR und Social Media oder Newslettermarketing. Ich als absoluter Neuling hielt mich erst einmal dezent im Hintergrund (nächstes Jahr mache ich auch eine Session, versprochen!) und konnte die Infos aufsaugen wie ein Schwamm, interessante Fakten gleich weitertwittern und von den Erfahrungen der Kollegen lernen.








Abends wanderten wir im Fackelschein zum Grillbuffet auf der Sayn-Burg, was ein langer sehr langer Abend wurde mit leckerem Essen und Gesprächen im Kaminzimmer. Dementsprechend begann der Sonntag auch etwas müde verhalten, viele Teilnehmer reisten auch schon früh ab. Ich freute mich aber, nach dem Mittagessen noch einige Erfahrungen und Tipps in der Newslettermarketingsession weitergeben zu können und fuhr um viele Ideen reicher anschließend wieder Richtung "Gräflicher Park Hotel & Spa".




Lustigerweise war meine Kollegin Annemarie Rossa aus dem Sales ebenfalls an dem Wochenende auf einem Bar-Camp, es handelte sich allerdings um ein Office-Camp (Fotos auf Facebook hier und auch hier). Das nächste Mal, das haben wir bereits beschlossen, fahren wir gemeinsam "campen" und bringen die "Gräflicher Park"-Power in den Sessions ein. Ganz ohne Zelte.

LM

Fotocredit: HSMA via Facebook

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Der gräfliche Blog - der erste Schritt

Nun ist es also soweit - unser Blog (das erste des "Gräflicher Park Hotel & Spa"!) ist online und wartet darauf, befüllt zu werden. Wie sagte der hier im Gräflichen Park allgegenwärtige Hölderlin? 

"Was bleibet aber, 
Stiften die Dichter"

Ich möchte mir nicht anmaßen, Dichterin zu sein, zumindest nicht von den Dimensionen eines Hölderlin. Ein Dichter, der sich sehr genau mit einzelnen Details der Sprache und des Aufbaus seiner Verse befasst, mit dem Ziel, etwas für die Ewigkeit zu schaffen. Das wäre zwar ein schönes Ziel, aber ganz so hoch wollen wir dann doch nicht greifen. Das ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Denn ein Blog lebt von Spontanität, Authentizität, Un- und Umformuliertem, also nichts Konstruiertes. Um noch einmal Hölderlin zu bemühen:

"Doch gut
Ist ein Gespräch und zu sagen
Des Herzens Meinung"

Und wie ein Gespräch soll unser gräflicher Blog sein, bei dem Dialog und Austausch und Kommentieren und In-Frage-Stellen sein sollen und sein dürfen. Hier ist Platz für Ideen und Anregungen und für Blicke hinter die Kulissen des "Gräflicher Park Hotel & Spa". Dafür haben wir gesorgt, als wir uns im Team Gedanken über unsere "Schreiberlinge" gemacht haben - da wäre natürlich zuerst Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff zu nennen. Daher auch "gräflicher Blog" - eine bloggende Gräfin scheint zumindest in unserem Dunstkreis noch eine Rarität zu sein und verspricht interessante Themen, eben auch hinter den Kulissen. Darüber hinaus haben wir das Team um den Chief Marketing Officer der Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (UGOS) Olaf P. Beck. So wird auch die PR-Referentin der UGOS, K. Schütze, ab und an ihren Gedanken hier freien Lauf lassen. Und - es ist ja schließlich ein Hotelblog - werde ich mich als Repräsentantin des Hotelmarketings hier verewigen. 
Aber was wäre ein Hotel ohne seine vielen verschiedenen Mitarbeiter? Eben - und darum bemühen wir uns, auch Gastblogger zu Wort kommen zu lassen - vom Azubi bis zum Zimmermädchen. Sonderwünsche? Spezielle Themenwünsche? Immer willkommen. Die Gedanken sind frei - und für uns ein großer Lernprozess. Lasst uns zusammen etwas stiften, was bleibt. 


LM

P.S. Um gleich ein paar bewegte Bilder zu zeigen: Hier ist das erste Video dieses Blogs. Olaf P. Beck interviewt Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff in dem Format "3 Fragen - 3 Antworten" (natürlich hausgemacht! Wie der ganze Blog!).